Aus dem Gemeinderat

Sitzung vom 4. Juni 2018

Abwartswohnung Oberstufenzentrum

In der Oberstufenschule fehlen geeignete Nebenräume für Sitzungen, Spezialunterrichte sowie die Schulsozialarbeit. Mit einer besseren Nutzung der Abwartswohnung und der Freigabe eines Kredites von CHF 5‘000.00 für die Anschaffung von Mobilien und Gerätschaften, konnte diese Situation verbessert werden.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung

Die Gemeindeverwaltung ist ab 1. Juli 2018 neu am Freitagnachmittag geschlossen.

Aushubdeponie Eyacher

In Anlehnung von Art. 5 in Verbindung mit Anhang I der Überbauungsordnung Aushubdeponie Eyacher wählte der Rat folgende Fachpersonen in die Begleitkommission:

Entwässerung / Willy Jordi, Geobau Ingenieure AG, Münsingen

Boden / Olivier Steiner, Abt. Betriebe und Abfall AWA Bern

Topografie / Philipp Zaugg, GeoWork AG, Aeschi bei Spiez

Sitzung vom 7. Mai 2018

Neue Notfallalarmierungsanlage in den Schulen

Die beiden Schulanlagen Kandermatte und Oberstufenschule erhalten ein neues Notfallalarmierungssystem. Der Rat genehmigte dafür je rund CHF 30‘000.00. Die alten Anlagen wiesen verschiedene Mängel auf (schlecht hörbare Signale, keine Durchsage möglich, mangelhafte Pausenklingel, Auslösung des Alarms nur in Teilbereichen möglich etc.). Eine Arbeitsgruppe setzte sich intensiv mit der Problematik auseinander und holte zum Vergleich auch Informationen aus umliegenden Gemeinden ein.

Thuner Ferienpass

Der Thuner Ferienpass organisiert während den Sommerferien ein attraktives Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche im Amtsbezirk Thun. Dieses Jahr stehen über 250 Module zur Auswahl. Jährlich nutzen zwischen 33 und 69 Kinder aus Thierachern dieses Freizeitangebot. Die Gemeinde zahlt pro verkauften Ferienpass an ein Kind aus Thierachern einen Beitrag von CHF 30.00 an die Organisation. Der Rat unterzeichnete dafür wiederum eine Verpflichtungserklärung über den Zeitraum von 2019 bis 2012.

Revision der Jahresrechnung 2017

Die gewählte Revisionsstelle der Gemeinde, T+R AG aus Gümligen hat die Gemeinderechnung 2017 geprüft. Sie stellte fest, dass die Buchführung sowie die Jahresrechnung den gesetzlichen und reglementarischen Grundlagen entspricht und die Bücher ordnungsgemäss und sauber geführt werden.

Sitzung vom 23. April 2018

Tageskarte Gemeinde UGA

Seit Längerem ist die Auslastung der Tageskarten rückläufig. Aus diesem Grund stehen der Bevölkerung per 1. Juli 2018 noch zwei (vorher drei) Tageskarten zur Verfügung. Der Tarif bleibt unverändert. Für Einheimische kostet die Tageskarte CHF 44.00, für Auswärtige CHF 49.00.

Arbeitsgruppe Tagesschule/Mittagstisch

Im Volksschulgesetz ist u.a. geregelt, dass die Gemeinden Tagesschulangebote führen müssen, wenn dafür eine genügende Nachfrage besteht (mindestens 10 Kinder pro Modul). Deshalb wird jährlich eine sogenannte Bedarfserhebung gemacht. Die letztjährige Umfrage hat einen Bedarf von über zehn Kindern für einzelne Tagesschul-Module ausgewiesen. Aufgrund dieser Auswertung und den gesetzlichen Bestimmungen ist die Gemeinde Thierachern nun verpflichtet ein entsprechendes Angebot einzurichten. Um die nötigen Auflagen zu erfüllen und ein Angebot gemäss den kantonalen Vorgaben zu realisieren, braucht es entsprechende Ressourcen und Zeit. Seit letztem Sommer laufen bereits diverse Vorbereitungen. Der Gemeinderat hat bereits im 2016 eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Aufgrund von personellen Veränderungen musste diese neu zusammengesetzt werden. Der Arbeitsgruppe gehören per sofort folgende Personen an:

  • Lelia Arn, Gemeindeschreiberin, wie bisher
  • Myriam Bühler, Gemeinderätin, neu
  • Isabel Glauser, Gemeinderätin und Projektleiterin, neu
  • Michael Reber, Schulleiter Oberstufenschule, wie bisher
  • Christoph Schenk, Schulleiter, Primarschule Thierachern/Amsoldingen, wie bisher
  • Monika Steiner, Gemeinderätin Amsoldingen, wie bisher

Die Arbeitsgruppe wird bei Bedarf mit folgenden Personen ergänzt:

  • Michael Aeberhard, Finanzverwalter, neu
  • Giulia Capizzi, Stv. Gemeindeschreiberin, wie bisher
  • Hans-Peter Bigler, Bauverwalter, wie bisher
  • Benjamin Lüthi, Präsident Primarschulkommission, neu
  • Andreas Schädler, Präsident Oberstufenkommission, neu

Sitzung vom 26. März 2018

Ersatz ICT Gemeindeverwaltung

Eine durch den Gemeinderat eingesetzte Arbeitsgruppe hatte den Auftrag, die IT an den Schulen und der Gemeindeverwaltung zu erneuern, bzw. die entsprechenden Bedürfnisse zu erfassen, Submissionsunterlagen zu erarbeiten, Offerten einzuholen, Arbeiten zu vergeben und die Umsetzung zu begleiten. Die Stimmberechtigten bewilligten an der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2016 einen Verpflichtungskredit von CHF 580‘000 für die Erneuerung der Computer und Netzwerke für die Primar- und Oberstufenschule. Dieses Projekt ist abgeschlossen und die Schulen arbeiten bereits seit einem halben Jahr mit der neuen und bewährten IT. Der Rat genehmigte nun einen Verpflichtungskredit von CHF 100‘000.00 für den zweiten Projektteil, die Erneuerung der IT in der Gemeindeverwaltung.

Ersatz Mannschaftstransport- und Verkehrsfahrzeug für die Feuerwehr Thierachern-Regio

Die erste Inverkehrssetzung des Verkehrsfahrzeuges für den Kommandozug der Feuerwehr Thierachern-Regio erfolgte am 19. September 1997. Für dieses 20-jährige Fahrzeug standen verschiedene kostspielige Reparaturen an. Aufgrund des Alters und der neuen technischen Anforderungen wurde im Investitionsplan 2018 eine Ersatzbeschaffung eingestellt. Eine fünfköpfige Arbeitsgruppe der Feuerwehr Thierachern-Regio bearbeitete, basierend auf einem Pflichtenheft, dieses Geschäft. Der Rat genehmigte nun einen Verpflichtungskredit von CHF 95‘800.00 für die Beschaffung eines Ersatzfahrzeuges.

Neue Beschallungsanlage für die Mehrzweckhalle Kandermatte

Teile der bestehenden Anlage sind annähernd 30-jährig und funktionieren nicht mehr einwandfrei. Der Rat genehmigte einen Nachkredit zulasten der Erfolgsrechnung 2018 in der Höhe von CHF 13‘000.00 für eine neue Beschallungsanlage. Der Vereinskonvent beteiligt sich an diesen Kosten.

Sitzung vom 5. März 2018

Wahl- und Abstimmungsausschuss für die Grossrats- und Regierungsratswahlen vom 25. März 2018
Für die Grossrats- und Regierungsratswahlen vom 25. März 2018 hat der Gemeinderat den ständigen Abstimmungs- und Wahlausschuss mit folgenden Personen erweitert: Michael Aeberhard, Hans-Peter Bigler, Sylvia Kunz, Tamara Lüdi und Lara Reber

Sitzung vom 5. Februar 2018

Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2017
Der Gemeinderat hat nach Abschluss der öffentlichen Auflage das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2017 genehmigt. Es sind keine Einsprachen eingegangen.

Neues Mitglied in der Kulturkommission
Sarah Schlatter hat als Mitglied der Kulturkommission demissioniert. Auf Vorschlag der SP Thierachern wählte der Rat Adrian Richli, Giebelmatt 22, 3634 Thierachern als Nachfolger. Der Amtsantritt erfolgt per 5. Februar 2018 für die verbleibende Amtsdauer 2017 bis 2020.

Sitzung vom 18. Dezember 2017

Neues Mitglied im Abstimmungs- und Wahlausschuss

Stephan Kocher hat per 31. Dezember 2017 als Mitglied des ständigen Abstimmungs- und Wahlausschusses demissioniert. Am 18. Dezember 2017 wählte der Rat auf Vorschlag der SVP Franziska Dubach, Räckholtere 280, 3634 Thierachern als seine Nachfolgerin. Der Amtsantritt erfolgt per 1. Januar 2018 für die verbleibende Amtsdauer 2017 bis 2020.

Sitzung vom 6. November 2017

Läusefachpersonen

Die Bekämpfung von Läusen ist Teil des schulärztlichen Dienstes und nach wie vor eine wichtige Aufgabe. In Thierachern steht ein 4-köpfiges Team im Einsatz gegen Läusebefall an den Schulen. Der Rat wählte an seiner Sitzung vom 6. November 2017 Lydia Früh als neues Teammitglied. In Thierachern stehen folgende Läusefachpersonen im Einsatz: Regula Antonietti (Hauptverantwortliche), Sandra Breu, Dora Meyer und neu Lydia Früh.

Sitzung vom 30. Oktober 2017

Aushubdeponie Eyacher - Urteil Bundesgericht

Der Gemeinderat von Thierachern hat an seiner Sitzung vom 30. Oktober 2017 offiziell Kenntnis vom Entscheid des Bundesgerichts bezüglich der kantonalen Überbauungsordnung kUeO Eyacher genommen.

Der Gemeinderat legt den Hauptfokus nun darauf, die bereits früher kommunizierten und schon in die vorgängige kommunale Planung eingeflossenen Interessen der Gemeinde zu wahren und sich dafür einzusetzen, dass sämtliche Vorschriften und Auflagen der kUeO und des entsprechenden Baugesuches eingehalten werden. Diesbezüglich hat sich der Gemeinderat schon früh dafür ausgesprochen, dass eine Begleitkommission für den Deponiebetrieb eingesetzt wird, die für den nötigen Austausch zwischen Deponiebetreiber und Standortgemeinde Sorge trägt. Die Kommission wird dereinst entsprechend den kUeO-Vorschriften aus je 2 Vertretern der Gemeinde, des Deponiebetreibers, der betroffenen Grundeigentümer sowie eines Vertreters der Flurgenossenschaft bestehen. Das Gremium wird unter anderem den ordnungsgemässen Betrieb, die Einhaltung der Betriebszeiten, die definierten Tages- und Jahreszufuhrlimiten und das Deponievolumen überwachen.

Sitzung vom 16. Oktober 2017

Petition Erhalt Esche auf dem Räbberg
Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 16. Oktober 2017 die Petition „Zur Erhaltung der geschützten Esche auf dem Räbberg“ im ablehnenden Sinne beantwortet. Weitere Informationen dazu finden Sie unter folgenden Links: Petition und Antwortschreiben des Gemeinderates

Demission Versammlungsleiter Stephan Kocher
Versammlungsleiter Stephan Kocher hat per Ende 2017 seine Demission bekannt gegeben. Gemäss Organisationsreglement wählen die Stimmberechtigen den Versammlungsleiter an der Gemeindeversammlung im Majorzverfahren. Eine Ersatz wahl ist für die nächste Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2017 traktandiert. Stephan Kocher wird ebenfalls auf diesen Zeitpunkt seine Mitgliedschaft im ständigen Abstimmungs- und Wahlausschuss beenden. Wahlorgan in diesem Gremium ist der Gemeinderat, auf Vorschlag der Parteien im Verhältnis zur Sitzverteilung im Gemeinderat.

Sitzung vom 18. September 2017

Der Gemeinderat hat in Anwendung von Art. 7 der Verordnung über die Geschäftsführung des Gemeinderates für die Nachführung Genereller Entwässerungsplan GEP einen Nachkredit in der Höhe von CHF 567‘100.50 als gebundene Ausgabe beschlossen. Dieser Beschluss wird gemäss Art. 101 der kantonalen Gemeindeverordnung veröffentlicht, weil er die ordentliche Kreditzuständigkeit des Gemeinderates für neue Ausgaben übersteigt.

Sitzung vom 4. September 2017

Anpassung Personalreglement
Die Personalverordnung des Kantons Bern wurde revidiert und führt u.a. ein degressives Gehaltssystem ein. Mit dem neuen System wird der Gehaltsaufstieg in den ersten Berufsjahren steiler und später, im Laufe der Karriere, flacher ausfallen. Das Personalreglement der Gemeinde Thierachern basiert zum grössten Teil auf dem Personalrecht des Kantons. Folgerichtig hat der Rat das gemeindeeigene Personalreglement für die Gemeindeangestellten angepasst. Die Teilrevision des Reglementes unterliegt der Zustimmung der Gemeindeversammlung und wird für den 4. Dezember 2017 traktandiert (Inkrafttreten per 1. Juli 2018).

Anpassung Verordnung über die Zuordnung der Gehaltsklassen
Der Gemeinderat hat diese Verordnung angepasst, um neu die Funktionen „Stellvertretung Gemeindeschreiber“ sowie „Schulsekretariat“ aufzunehmen. Die Anpassungen werden im Amtsanzeiger publiziert und treten per 1. Januar 2018 in Kraft.

Dreijähriges Pilotprojekt Regionale Schulsozialarbeit
Der Rat stimmt einem 3-jährigen Pilotprojekt für eine Regionale Schulsozialarbeit zu. Das gemeinsame Projekt mit den Gemeinden Amsoldingen, Stocken-Höfen, Uebeschi, Uttigen und Uetendorf als Sitzgemeinde beginnt Mitte 2018 und soll nach zwei Betriebsjahren ausgewertet werden. Aufbauend auf diesen Erfahrungen soll danach in Thierachern die Gemeindeversammlung über eine Fortführung der Schulsozialarbeit ab Mitte 2021 befinden. Seit April 2016 setzen sich Schul- und Behörden-Vertreter aus den Gemeinden mit dem Thema auseinander. Am 12. September 2017 wurde ein Infoanlass zum Projekt Regionale Schulsozialarbeit in der Aula Kandermatte durchgeführt an dem über das geplante Angebot informiert und Fragen beantwortet wurden. Der Kreditbeschluss über die Summe von insgesamt CHF 141‘900.00 für die drei Jahre untersteht dem fakultativen Finanzreferendum und wurde am 14. September 2017 publiziert.

Sitzung vom 3. Juli 2017

Gebührentarif für die Feuerungskontrolle (Verordnung)
Nachdem die Gemeindeversammlung am 12. Juni 2017 das Reglement Gebührentarif Feuerungskontrolle aufgehoben hat, genehmigte nun der Gemeinderat auf Stufe Verordnung einen neuen Tarif. Dieser kann in der Gemeindeverwaltung eingesehen oder über die Homepage aufgeschaltet werden.

Was ist der Sinn und Zweck der Feuerungskontrolle?

Die rechtlich vorgeschriebene periodische Feuerungskontrolle stellt sicher, dass Ihre Öl-, Gas-, oder Holzfeuerung die Lufthygienischen und energetischen Anforderungen der Eidg. Luftreinhalteverordnung (LRV) erfüllt. Es findet demnach keine Reinigung, sondern eine Kontrolle statt. Wird die Anlage bei einer Kontrolle beanstandet, wird der Servicemonteur die Anlage so einregulieren, dass die lufthygienischen und energetischen Grenzwerte der LRV wieder eingehalten werden. Die Anlagen werden in der Regel alle zwei Jahre kontrolliert. Die Kontrollen finden alle vier Jahre statt, wenn die Anlage anlässlich der periodischen Kontrolle die lufthygienischen und energetischen Grenzwerte deutlich unterschreitet und ein gutes Langzeitverhalten aufweist. Ausgenommen von der Pflicht periodischer Messungen sind beispielsweise Feuerungen, die nur wenige Stunden betrieben werden, die nur eine kleine Feuerungswärmeleistung aufweisen etc.

Neues Mobiliar in der Schule Kandermatte
Der Rat genehmigte einen Kredit von rund CHF 74‘000.00 für die Anschaffung von Mobiliar (Reserve-Pulten, Stühle, Möblierung im Gang- und Garderobenbereich etc.). Die Schülerzahlen bleiben bis und mit zum nächsten Schuljahr stabil. Danach steigen sie jedoch mittelfristig an und so wurde vorausschauend bereits im Investitionsbudget eine Summe für die nötigen Beschaffungen eingestellt.

Sanierung Brücke Schwandstrasse
Für den Ersatzneubau der Brücke Schwandstrasse genehmigte der Rat einen Verpflichtungskredit in der Höhe von CHF 160‘000.00. Bei einer Überprüfung auf ihren Zustand der beiden Brücken über den Glütschbach wurde festgestellt, dass sich die Brücke Schwandstrasse in einem schlechten Zustand befindet. Die Stahlhauptträger sind korrodiert, es besteht Handlungsbedarf. Die Brücke bei der Schulanlage wurde im Rahmen der Strassensanierung Schulweg bereits in Ordnung gebracht.

Wasserversorgung
Das Wasserversorgungsnetz der Gemeinde wird mit einem Überwachungssystem LORNO laufend kontrolliert. Beim Kredit von CHF 48‘000 handelt es sich bereits um die 2. Teilbeschaffung. Die bisher gemachten Erfahrungen mit dem neuen System waren sehr positiv. LORNO ist ein intelligentes Netzüberwachungssystem, welches die Informationen aus dem Trinkwassernetz automatisch per Datenfunk zum Server sendet. Die Benutzer werden per E-Mail und/oder per SMS avisiert. Das Hydrofon, auch als Unterwassermikrofon bekannt, überträgt die Geräusche im Wasser. Es wandelt den Wasserschall in eine dem Schalldruck entsprechende elektrische Spannung. Aufgrund der ermittelten akustischen Veränderungen beim Wasserschall können so Lecks festgestellt werden. LORNO speichert diese Messungen und meldet Abweichungen (bis zu einer Entfernung von 300m).

Wahl neuer Mitglieder im Abstimmungs- und Wahlausschuss
Infolge des Wegzugs von Tala Battaglia und Urs Krättli im Mai 2017, wählte der Rat zwei neue Mitglieder im ständigen Abstimmungs- und Wahlausschuss. Auf Vorschlag der SP wurden Angela Della Rossa, Schwandstrasse 15 und Ursula Strub, Giebelmatt 12 gewählt. Der Amtsantritt erfolgt per 4. Juli 2017 für die verbliebende Amtsdauer 2017 bis 2020.

Sitzung vom 19. Juni 2017

Die Gemeinde subventioniert vier Plätze in der KITA Glütschbach
Die KITA Glütschbach nimmt als erfolgreicher und etablierter Betrieb auch für die Gemeinde eine wichtige Aufgabe wahr. Deshalb hat sich der Rat dazu entschlossen, vier Plätze in der Kindertagesstätte finanziell zu unterstützen. Da sich der Kanton via Lastenausgleich auf Gesuch hin ich an solchen Kosten beteiligen kann, stellte die Gemeinde bei der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern vorgängig ein entsprechendes Begehren. Dieses wurde bewilligt, so dass nun der Gemeinderat die Leistungsvereinbarung mit der KITA Glütschbach (Vertragsbeginn am 1. August 2017) genehmigen konnte.

Sitzung vom 22. Mai 2017

Nachführungsvertrag Geometer mit Dütschler & Naegeli AG Thun
Der bestehende Nachführungsvertrag der Gemeinde Thierachern für die amtliche Vermessung läuft per Ende 2017 aus. Die Arbeiten sind öffentlich auszuschreiben. Dies erfolgte mit Publikation im amtlichen Anzeiger Thun vom 06.04.2017 und 13.04.2017. Eingabefrist für die Bewerbungen war der 08.05.2017. Einzig das Geometerbüro Dütschler & Naegeli AG Thun hat innerhalb der Frist ein Bewerbungsdossier abgegeben. Der Rat genehmigte in der Folge die Übertragung des Nachführungsmandats mit der Firma Dütschler & Naegeli aus Thun.

Sitzung vom 8. Mai 2017

Neue Schulsekretärin in der Oberstufenschule Thierachern
Schulsekretärin Ariane Lobsiger hat per Ende Mai ihre Anstellung gekündigt, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Der Gemeinderat hat aus einer Vielzahl von Bewerbungen eine Wahl getroffen und sich für Sybille Stierli als Nachfolgerin entschieden. Der Stellenantritt erfolgt per 1. Juni 2017.

Einführung Schulschwimmen für die Primarschule
Der Kanton Bern verfolgt, das Ziel allen Kindern die Gelegenheit zu geben, das Schwimmen zu lernen. Die Volksschule kann und soll aber auch einen Beitrag dazu leisten. Deshalb soll alles daran gesetzt werden, dass alle Schüler und Schülerinnen in der Primarschule die Möglichkeit erhalten, Bewegungserfahrungen im Wasser zu sammeln und das Schwimmen zu erlernen. Eine Arbeitsgruppe erarbeitete gemeinsam mit der Schulleitung ein Schwimmkonzept. Die Schulinspektorin hat die erforderlichen vier Lektionen pro Woche für das Schuljahr 2017/18 bewilligt und der Gemeinderat genehmigte in der Folge das Projekt.

Findling auf Baustelle Räbbärg
Bei Aushubarbeiten auf der Baustelle Räbberg wurde ein Findling entdeckt. Der Hartstein ist ca. 2.20 m hoch, mit einem Durchmesser von rund 1.60 m und einem Gewicht von fünf bis sechs Tonnen. Der Stein ist von grosser geologischer Bedeutung und ein Denkmal aus der Eiszeit. Erste Vermutungen zeigen, dass der Stein aus dem Berner Oberland (Hasliberg, Grindelwald-Lauterbrunnen, Kiental) stammen könnte und durch den Gletschertransport in die Grundmoräne des Räbbergs eingelagert wurde. Der Rat sprach sich dafür aus, den Stein aufgrund seiner symbolischen und geschichtsträchtigen Grösse in der Gemeinde zu platzieren. Die Bevölkerung soll zu gegebener Zeit Gelegenheit erhalten, mit einer kleinen Feier den Fund entsprechend zu würdigen.