Aus dem Gemeinderat

Sitzung vom 23. November 2020

Notfalltreffpunkte

Bei ausserordentlichen Ereignissen können die ordentlichen Kommunikations- und Informationsmittel und/oder Versorgungsinfrastrukturen ausfallen. Eine vorsorgliche Planung ist deshalb von zentraler Bedeutung. Aus diesem Grund hat der Kanton Bern ein kantonales Konzept Notfalltreffpunkte erarbeitet. Notfalltreffpunkte dienen der lokalen Bevölkerung als Anlauf- und Notrufstelle und sollen nach Entscheid innerhalb von zwei Stunden funktionsfähig sein. Der Kanton überlässt die Umsetzung grösstenteils den Gemeinden. Diese wurden nun vom Regierungsstatthalter aufgefordert, sich zu den nachfolgenden Fragen zu äussern: Für welche Gemeinden sollen gemeinsame Notfalltreffpunkte betrieben werden, welche Organisation hat den Lead, wer ist Ansprechperson und welche Standorte kommen in Frage. Bezüglich des Standortes wäre gemäss Planung in Thierachern der Standort für die Gemeinden Thierachern und Uebeschi.

Sitzung vom 2. November 2020

Finanzplan 2020 bis 2015

Der Rat genehmigt den Finanzplan 2020-2025. Dieser basiert auf dem Investitionsprogramm 2020 und dem Budget 2021. Der Finanzplan gibt einen Überblick über die mutmassliche Entwicklung des Finanzhaushaltes in den nächsten vier bis acht Jahren und ist demzufolge ein Planungsinstrument. Finanzpläne sind rollend, d.h. mindestens jährlich den veränderten Bedingungen anzupassen.

 

Absage Gemeindeversammlung vom 30. November 2020 - Anordnung Urnenabstimmung am 20. Dezember 2020

Am 30. November 2020 war die Durchführung einer Gemeindeversammlung vorgesehen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation stellten im Kanton Bern verschiedene gemeinderechtliche Körperschaften bei den zuständigen örtlichen Regierungsstatthaltern ein Gesuch um Durchführung einer Urnenabstimmung anstelle einer Gemeindeversammlung.

Wenn eine Gemeindeversammlung nicht unter zumutbaren Verhältnissen durchführbar ist, kann der Regierungsstatthalter auf Antrag oder von Amtes wegen einen Urnengang anordnen. Damit soll dem Stimmberechtigten eine freie und unverfälschte Willenskundgebung ermöglicht werden. Die bundesrechtliche wie auch die kantonalen Massnahmen machen die Durchführung von Gemeindeversammlungen in vielen Gemeinden sehr aufwändig und aufgrund der Pflicht zur Sektorenbildung ab 100 Teilnehmenden zum Teil unmöglich. Ausserdem sind viele Stimmberechtigte in der aktuellen Situation verunsichert. Es ist deshalb nicht auszuschliessen, dass diese aus Angst, vor einer Ansteckung mit dem Virus, den Gemeindeversammlungen fernbleiben, selbst wenn diese in kleinen Gemeinden unter Einhaltung der strikten Hygiene- und Distanzregeln durchgeführt werden könnten.

Deshalb hat der Regierungsstatthalter von Amtes wegen für die Einwohnergemeinden des Verwaltungskreises Thun kurzfristig während der Dauer der Corona-Krise die Variante geschaffen, anstelle der Gemeindeversammlung eine Urnenabstimmung durchzuführen. Der Rat nutzt diese Möglichkeit und beschliesst die Durchführung einer Urnenabstimmung anstelle einer Gemeindeversammlung.

 

Sitzung vom 19. Oktober 2020

Budget 2021

Der Rat verabschiedet das Budget 2021, welches im Gesamthaushalt bei einem Aufwand von CHF 9'786'545 und einem Ertrag von CHF 9'942'285 mit einem Ertragsüberschuss von CHF 155'740.00 abschliesst. Hauptgrund für das positive Ergebnis ist der buchmässige Ertrag von CHF 157'900.00 durch die Auflösung der Neubewertungsreserve, dies trotz einem um CHF 123'205.00 schlechteren Ergebnisses aus betrieblicher Tätigkeit. Nebst den bereits genannten Faktoren wird das Budget 2021 durch folgende Umstände beeinflusst:

  •  Zunahme der Entschädigungen an den Kanton Bern für den Besuch des Gymnasiums im 9. Schuljahr (Budget   2020 40'400.00; Budget 2021 CHF 72'720.00; Mehraufwand CHF 32'320.00).
  • Zunahme der Abschreibungen bei den Schulliegenschaften Primarschule und Kindergarten durch die Sanierung der Sanitäranlagen im Schulhaus Kandermatte im Sommer 2021 (Mehraufwand CHF 26'390.00).
  •  Kostensteigerung beim Lastenausgleich Sozialhilfe, unter anderem auch aufgrund von Corona-Massnahmen (Mehraufwand CHF 112'390.00).

Bitte beachten: dieses Budget wird entgegen der Ansage nicht an der Gemeindeversammlung, sondern am 20. Dezember 2020 an der Urne den Stimmberechtigten zum Beschluss unterbreitet.

ICT-Erneuerung, Client-Beschaffung an der Unter- und Oberstufenschule

​An beiden Schulen sind gesamthaft ca. 300 Geräte inkl. iPad's im Einsatz. Die Strategie sieht vor, jährlich eine gewisse Anzahl Clients zu erneuern, um einen rollenden Ersatz gewährleisten zu können. Ab dem dritten Betriebsjahr (2020) soll damit begonnen werden. Dazu sind im Budget der beiden Schulen Hardware von je Fr. 20'000.00 budgetiert. Mit dem bewilligten Budgetkredit von CHF 40'000.00 können ca. 40 Geräte gekauft werden. In der Folge genehmigte der Rat CHF 40'000.00 für die Anschaffung von Clients für die Unter- und Oberstufenschule. Die Vergabe erfolgte auf der Basis von drei Offerten.

Einführung der Regionalen Schulsozialarbeit

Am 31. August 2020 beschloss der Rat zuhanden der Gemeindeversammlung vom 30. November 2020 die definitive Einführung der Regionalen Schulsozialarbeit per 1. August 2021. Dafür wurde mit der Einwohnergemeinde Uetendorf (als Sitzgemeinde) und den Einwohnergemeinden Amsoldingen, Stocken-Höfen, Uebeschi und Uttigen (als Vertragsgemeinden) ein Zusammenarbeitsvertrag geschlossen. Dieser tritt am 1. August 2021 in Kraft, sofern die Stimmberechtigten der definitiven Einführung einer Regionalen Schulsozialarbeit zustimmen.

 

Sitzung vom 12. Oktober 2020

Niesenstrasse; Ersatz Hydrantenleitung, Strassensanierung mit Anpassung und Ergänzung Strassenentwässerung sowie behindertengerechter Ausbau Bushaltestelle

Mit den erwähnten Sanierungsmassnahmen an der Niesenstrasse kommt das grösste Infrastrukturprojekt seit der Umfahrungsstrasse "Mülimatt" zur Abstimmung. Da die Gesamtkosten höher als 1 Mio. Franken sind, ist gemäss Art. 6 Abs. 4 des Organisationsreglements der Gemeinde Thierachern eine Urnenabstimmung für die Freigabe des Verpflichtungskredits von 1.6 Mio. Franken nötig. Diese findet am 29. November 2020 (zusammen mit der Eidg. Abstimmung) statt. An einer Infoveranstaltung am 10. November 2020 in der Mehrzweckhalle Thierachern wird darüber informiert.

 

Das Projekt Niesenstrasse besteht aus mehreren Teilprojekten:

  •  Ersatz Hydrantenleitung (CHF 500'000)
  •  Strassenentwässerung (CHF 550'000)
  •  Strassensanierung (CHF 435'000.00)
  •  behindertengerechter Ausbau Bushaltestelle "Niesenstrasse" (CHF 90'000.00 )
  •  Ergänzung Strassenbeleuchtung (CHF 25'000.00)

 

Sofern der beantragte Verpflichtungskredit durch die Stimmberechtigten angenommen wird, erfolgt im Januar 2021 die Eingabe des Baugesuches und parallel dazu die Vorbereitung zur Ausschreibung der nötigen Arbeiten. Im Spätherbst 2021 ist der Start zu den Strassensanierungsarbeiten vorgesehen. Mit dem Abschluss der Arbeiten wird nach einer Setzungspause über die Wintermonate 2021/22 im Frühjahr 2022 gerechnet.

Anpassung Gebührentarif Wasser und Abwasser (Reduktion)

Die Spezialfinanzierungen  Wasser und Abwasser verfügen über einen zu hohen Rechnungsausgleich. Dieser ist weit weg vom Richtwert von ca. 33 % des jährlichen Gebührenertrages. Mit der Einführung der neuen Reglemente auf den 1. Januar 2020 wurde dieser Umstand bereits berücksichtigt, indem die Höhe der Gebührenerträge mit der Festlegung der Tarife nach unten korrigiert worden ist. Nun beschloss der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 12. Oktober 2020 eine erneute Reduktion der Gebühren in den Bereichen Wasser und Abwasser. Die neuen Tarife sollen bereits auf das Jahr 2021 in Kraft treten. Nach der Publikation im Anzeiger können die neuen Tarife in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.

Sitzung vom 31. August 2020

ICT (Informatik und Kommunikationstechnologie); Einsetzen einer Steuergruppe und Ressortzuteilung

Die Informatik wird auch in Zukunft immer mehr Platz in den Schulen und der Verwaltung einnehmen. Daher ist es aus strategischer und operativer Sicht nötig, dass der ICT-Bereich gut organisiert ist und fix einem Ressort zugewiesen wird. Um eine permanente Begleitung der Informatik zu gewährleisten, bestimmte der Rat eine Steuergruppe, welche die gesamte ICT-Entwicklung von Schule und Verwaltung laufend überwacht und begleitet. Die Gruppe setzt sich aus folgenden ständigen Funktionsträgern zusammen: Ressortleitung Finanzen, SMI Schulen (Spezialisten Medien & Informatik) sowie einer Fachperson mit vertieften IT-Kenntnissen. Bei Bedarf können weitere Personen mit entsprechenden Kenntnissen beigezogen werden. Zudem wird der Bereich ICT Schule und Gemeinde ab der neuen Legisaltur per 1. Januar 2021 dem Ressort Finanzen zugeteilt.

Benützungsordnung für Schul- und Sportanlagen

Die aktuell gültige Benützungsordnung für Schul- und Sportanlagen stammt aus dem Jahre 2001. Sie wurde letztmals im 2018 geringfügig revidiert.
Die aktuelle Überarbeitung gliedert sich in folgende Schwerpunkte: 

  • Redaktionelle Überarbeitung: Zuständigkeiten, Abläufe und Begriffe haben sich seit der ersten Einführung im Jahre 2001 geändert.
  • Ausweitung auf weitere Anlagen: Nebst den Schul- und Sportanlagen soll die Vermietung weiterer Anlagen geregelt werden.
  • Gebühren: Die Tarifstruktur wird angepasst.

​Der Rat verabschiedete zuhanden der Schulkommission, der Schulleitungen und Hauswarte eine Entwurfsversion zur Mitwirkung.

Reglement über die Mehrwertabgabe

Will die Gemeinde auch künftig Mehrwerte abschöpfen, muss sie seit den gesetzlichen Anpassungen auf Stufe Bund und Kanton hierfür über ein Reglement verfügen. Der Rat verabschiedete zuhanden der Gemeindeversammlung vom 30. November 2020 das Reglement über die Mehrwertabgabe.

Einführung Schulsozialarbeit

Seit dem 1. August 2018 besteht an den Schulen Thierachern/Amsoldingen die Möglichkeit zur Nutzung der Regionalen Schulsozialarbeit und zwar als 3-jähriges Pilotprojekt. Nach Abschluss dieser Periode soll aufgrund einer systematischen Auswertung (Evaluationsbericht) über die dauerhafte Fortsetzung entschieden werden. Der Rat genehmigt zuhanden der Gemeindeversammlung vom 30. November 2020 die definitive Einführung der Regionalen Schulsozialarbeit per 1. August 2021. Dafür notwendig wird eine gesetzliche Anpassung im Schulreglement der Gemeinde. Die Zusammenarbeit zwischen der Sitzgemeinde Uetendorf und an angeschlossenen Gemeinden Amsoldingen, Stocken-Höfen, Thierachern, Uebeschi und Uttigen über die Führung der Regionalen Schulsozialarbeit ist in einem Vertrag geregelt. Ein erster Vertragsentwurf wurde im Rat zur Kenntnis genommen.

Sitzung vom 10. August 2020

Entwicklungsraum Thun, ERT (neu Regionalkonferenz)

Für viele Bereiche des Lebens wird die Region immer wichtiger. Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung finden nicht mehr nur in der eigenen Gemeinde, sondern in der Region statt. Unter dem Namen "Entwicklungsraum Thun, ERT" besteht eine Organisation, welche sich zum Ziel gesetzt hat, das regionale Bewusstein der Gemeinden und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner, unter Wahrung der Autonomie, zu fördern. Der ERT setzt sich für eine zweckmässige und wirkungsvolle Zusammenarbeit der Gemeinden innerhalb der Region ein und vertritt die Gemeinden in überkommunalen Planungs- und Entwicklungsfragen gegenüber den Stellen von Kanton und Bund. Dieselben Ziele, jedoch mit einer anderen Organisationsstruktur verfolgen die sogenannten Regionalkonferenzen. Die Gemeinden wurden nun befragt, ob sie sich für eine Durchführung einer Regionalen Volksabstimmung zur Gründung einer Regionalkonferenz mit dem Perimeter ERT aussprechen. Bezüglich des Perimeters standen noch zwei weitere Varianten zur Diskussion: Verwaltungskreis und Region Thun-Oberland-West (TOW). Grundsätzlich sprach sich der Rat für die Bildung einer Regionalkonferenz aus, mit folgender Priorität betreffend die Gebietszugehörigkeit: 1. Perimeter Thun-Oberland-West, 2. Verwaltungskreis und 3. aktueller Perimeter ERT.

Regionales Führungsorgan (RFO) - Wahl Stabchef und Stabchef-Stellvertreter

Die Gemeinden Amsoldingen, Reutigen, Stocken-Höfen, Thierachern, Uebeschi und Zwieselberg sind per Vertrag zum Regionalen Führungsorgan RFO Thierachern-Regio vereinigt. Wenn alle Stellen im RFO besetzt sind, stehen 22 Personen im Einsatz. Die beiden Stabchefs (Co-Leitung) Stephan Ruesch und Bruno Reber werden per 31. Dezember 2020 aus dem RFO austreten. Der Rat wählte deshalb deren Nachfolger: Rolf Mühlheim, Reutigen, als Stabchef und Jeremias Frank, Oberstocken, als strellvertretender Stabchef. Die gewählten Personen besetzen ihre Funktionen per 1. Januar 2021.

ARA Thunersee - Wahl eines Delegierten

Die ARA Thunersee reinigt im Auftrag der Regionsgemeinden das anfallende Abwasser in einem Gebiet, welches 36 Gemeinden umfasst. Mit dem Austritt von Alfred Stucki aus der Baukommission musste nun eine neue Gemeindevertretung für die Delegiertenversammlung gewählt werden. Gemäss dem Ratsbeschluss soll zukünftig der amtierende Ressortvorsteher/die amtierende Ressortvorsteherin Bau diese Funktion wahrnehmen. Aktuell ist dies Gemeinderat Andreas Berger.

Anstellung neue Verwaltungsmitarbeitende

Als Gemeindeschreiberin-Stellvertreterin wurde Karin Scheidegger aus Seftigen angestellt. Der Stellenantritt erfolgt auf den 1. November 2020. Für die Bereiche AHV-Zweigstelle und Steuern konnte Patricia Stähli aus Matten b. Interlaken verpflichtet werden. Sie vertritt ausserdem Finanzverwalter Michael Aeberhard bei dessen Abwesenheit. Ihr Stellenantritt erfolgt Mitte August 2020.

Sitzung vom 22. Juni 2020

Investitionsprogramm 2020 - 2025

Der Gemeinderat gndeenehmigte das Investitionsprogramm 2020 bis 2025. Dieses ist Bestandteil des Finanzplanes und dient dem Rat als Planungsinstrument für mittel- bis langfristige Investitionen. Das Investitionsprogramm enthält Investitionen von Total 7.617 Mio. Franken.

Sitzung vom 25. Mai 2020

Verkauf von Tageskarten wird eingestellt

Der Gemeinderat hat entschieden, ab 1. Juli 2020 keine SBB-Tageskarten mehr zu verkaufen. Die Nachfrage nahm stetig ab, so dass sich der Kostenanteil der Gemeinde laufend erhöhte. Mit dem Ausbau von günstigen Reiseangeboten durch die SBB verschärfte sich dieser Trend. Erwartungsgemäss hat sich die Auslastung mit der Coronakrise nochmals massiv verringert.

Sitzung vom 11. Mai 2020

Weggang von Giulia Capizzi

Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 11. Mai 2020 mit Bedauern davon Kenntnis genommen, dass sich die stellvertretende Gemeindeschreiberin Giulia Capizzi per August 2020 einer neue Herausforderung als Gemeindeschreiberin von Thunstetten stellen wird. Giuila Capizzi arbeitete während 8 Jahren für die Gemeinde Thierachern. Ihr freundliches Wesen und ihre hohe Fachkompetenz wurde allseits sehr geschätzt. Mit dem Stellenwechsel kehrt Giulia Capizzi wieder in ihre alte Heimat zurück. In der Folge befasste sich der Rat mit einer Neuausrichtung in der Gemeindeverwaltung und stimmte für die Stellenbesetzung einem Konzept zu, mit dem die Aufgabenbereiche auf zwei Personen abgestützt werden und gleichzeitig eine Stellvertretung für die Finanzverwaltung möglich wird.

Sanierung Nassräume in der Primarschulanlage

In der Schulanlage Kandermatte sollen sämtliche Nassräume sowie die Garderoben und Duschen zur Mehrweckhalle saniert werden. Der Gemeinderat wird dafür der Gemeindeversammlung die Genehmigung eines Verpflichtungskredits in der Höhe von CHF 630'000.00 beantragen.

Sitzung vom 27. April 2020

Strategische Ausrichtung und nachhaltige Entwicklung

Das Zukunftsbild der Gemeinde soll im Rahmen eines Projektes für die nachhaltige Entwicklung skizziert werden, um die wichtigsten Handlungsfelder mit Zielen und Massnahmen festzulegen. Der Kanton unterstützt solche Projekte mit finanziellen Mitteln. Eine Arbeitsgruppe hat die nötigen Grundlagen erarbeitet, so dass der Rat in Zusammenarbeit mit einer externen Begleitung das Projekt demnächst in Angriff nehmen kann.

Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2020

Die aktuelle ausserordentliche Lage erschwert grundsätzlich eine seriöse und fachgerechte Vorbereitung einer Versammlung. Es muss damit gerechnet werden, dass beispielsweise ältere oder gesundheitlich angeschlagene Personen der Versammlung fernbleiben würden, was unserem Demokratieverständnis klar widerspricht. Ein unabhängiger Meinungsbildungsprozess und ein fairer Abstimmungskampf trotz Versammlungsverbot und unter Einhaltung der Vorgaben von Bund und Kanton kann nicht gewährleistet werden. So können zurzeit Parteien und andere politischen Akteure keine Versammlungen abhalten. Der Gemeinderat verzichtet deshalb auf die Durchführung der Gemeindeversammlung am 15. Juni 2020. Über ein Ersatzdatum oder die Zusammenführung mit der Dezemberversammlung wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Christoph Wenger neues Mitglied der Baukommission

Alfred Stucki hat per 30. Juni 2020 als Mitglied der Baukommission demissioniert. In Anwendung von Art. 40 des Reglements Wahlen und Abstimmungen nahm der Rat deshalb eine Ersatzwahl vor. Ersatzpersonen rücken an die Stelle der ausscheidenden Mitglieder der gleichen Liste in der Reihenfolge der von ihnen erreichten Stimmenzahl nach. In der Folge wurde Christoph Wenger, Steghaltenstrasse 2, 3634 Thierachern (SVP) vom Rat als gewählt erklärt.

Sitzung vom 30. März 2020

Organisation in der Corona-Krise (COVID-19)

Mit der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) in der Schweiz, wurden diverse Massnahmen beschlossen. Dies mit dem Ziel, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Für die Gemeinde Thierachern als Arbeitgeberin steht der Schutz der Mitarbeitenden sowie die Aufrechterhaltung des Verwaltungsbetriebes an zentaler Stelle. Mit technischen Massnahmen konnte den Mitarbeitenden der Verwaltung die Möglichkeit geschaffen werden, von zu Hause aus ihrer Tätigkeit nachzugehen (Homeoffice). Die Verwaltung wurde für den Publikumsverkehr geschlossen und das Personal arbeitet im Schichtbetrieb in den Büros vor Ort. Damit konnte die Ansammlung von grösseren Menschengruppen vermieden werden.

Der Gemeinderat hält bis auf Weiteres seine Sitzungen im Zirkularverfahren ab. Zudem werden auch die diversen Möglichkeiten von virtuellen Onlinie-Sitzungen genutzt.

Aufruf des Gemeinderatspräsidenten (COVID-19)

Verantwortung übernehmen und solidarisch handeln

Liebe Bevölkerung von Thierachern

uns allen sollte der Ernst der aktuellen Lage aufgrund des Corona Virus (COVID-19) bewusst sein. Das oberste Ziel der vom Bundesrat verordneten Massnahmen liegt in der Verlangsamung der Verbreitung des Virus, um unser Gesundheitswesen Aufrecht zu erhalten.

Zum Schutz unserer Bevölkerung, aber auch unserer Mitarbeitenden und Behörden werden auch auf Gemeindeebene Massnahmen umgesetzt, die für unseren Alltag einschneidende Konsequenzen haben (siehe Informationen).

Neben dem Fernunterricht bei den Schulen wird der Betrieb in den öffentlichen Anlagen untersagt. Die Kontakte auf der Verwaltung und von weiteren Gemeindeangestellten sowie die Behördenaktivitäten werden auf das Nötigste reduziert.

Ich bedanke mich bei allen, die diese ausserordentliche Lage mittragen und mitgestalten und rufe die gesamte Bevölkerung von Thierachern auf Verantwortung zu übernehmen und solidarisch zu handeln. Somit wird jede Einzelne und jeder Einzelne von uns aufgefordert sozialen Kontakt zu meiden und Abstand zu halten.

Menschenleben zu retten, war noch nie so einfach! Bleiben Sie wenn möglich zu Hause.

Sollten Sie aufgrund der aktuellen Lage in eine persönliche Notlage geraten oder erfahren von Personen die Hilfe benötigen, zögern Sie nicht mit uns Kontakt aufzunehmen.

Für weitere Informationen sehen Sie unter Aktuell.

Sven Heunert

Gemeinderatspräsident

079 875 38 46

sven.heunert@thierachern.ch

 

Sitzung vom 2. März 2020

Biberkonzept

Der Biber ist seit ein paar Jahren auch im Thuner Westamt wieder heimisch und aktiv. Die aktuelle Besiedelungsaktivität des Bibers fordert Naturschutz, Behörden und andere betroffene Kreise auf, sich Gedanken zum Umgang mit dieser Tierart zu machen. Auf Bundesebene besteht das "Konzept Biber Schweiz". Es dient in erster Linie als Vollzugshilfe für Behörden. Der Rat hat an seiner Sitzung vom 2. März 2020 einem regionalen Biberkonzept zugestimmt. Darin werden u.a. auch konkrete Massnahmen zur Verhinderung von Schäden und Entschärfung von Konfliktsituationen aufgezeigt. So kann auf der Basis des Konzepts verbindlich geregelt werden, wo und in welchem Ausmass die Auswirkungen von Biber-Aktivitäten geduldet werden müssen und in welcher Frist Abwehrmassnahmen getroffen werden dürfen.

Ersatzwahl in der Regionalen Sozialhilfekommission Uetendorf

Der Gemeinderat wählte an seiner Sitzung vom 2. März 2020 Sonja Birnbaumer, Schwandstrasse 64, 3634 Thierachern als Mitglied der Regionalen Sozialhilfekommission Uetendorf. Der Amtsantritt erfolgt per sofort für die verbleibende Amtsdauer bis Ende 2020. Die Ersatzwahl resultierte aufgrund des Rücktritts von Regula Fuchser.

Sitzung vom 3. Februar 2020

Pumptrack Thierachern

Der Verein Pumptrack Thierachern ist daran, das geplante Pumptrack-Projekt auf der Hälfte des Mülimatt-Geländes zu realisieren (vgl. Ratssitzung vom 2. September 2019). An seiner Sitzung vom 3. Februar 2020 hat der Rat einen weiteren Beitrag von CHF 10'000.00 für die neue Anlage genehmigt. Die geplante Pumptrack-Anlage ist ein Projekt mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendförderung. Mit acht neuen Parkfeldern entsteht darüber hinaus eine zugängliche Verkehrsfläche zum Parkieren für das gesamte Sportplatzareal. Unter pumptrack-thierachern.ch erhalten Sie Neuigkeiten zum Projektstand aus erster Hand.

Sitzung vom 13. Januar 2020

Ressortzuteilung Gemeinderat ab 1. Januar 2020

Seit 1. Januar 2020 ist der neu gewählte Gemeinderat Paul Haldemann im Amt. Er trat die Nachfolge von Bernhard Baumann an. Die Ressorts sind ab 1. Januar 2020 wie folgt zugewiesen:

Ressort Ressortleitung Stellvertretung
Präsidiales Sven Heunert Myriam Bühler
Bau, Planung, Wasser Andreas Berger Paul Haldemann
Soziales, Gesundheit Christine von Allmen Isabel Glauser
Bildung Isabel Glauser Christine von Allmen
Landwirtschaft, Forsten, Umwelt, Energie Paul Haldemann Daniel Zeller
Sicherheit Daniel Zeller Andreas Berger
Finanzen, Kultur, Sport Myriam Bühler Sven Heunert

Tageskarten Gemeinde

Seit rund 20 Jahren stellt die Gemeinde ihren Einwohnerinnen und Einwohnern unpersönliche Generalabonnemente (Tageskarten) zur Verfügung. Bei einem Preis von CHF 44.00 pro Tageskarte wird eine Auslastung von 87.17 % benötigt, damit die reinen Anschaffungskosten (ohne Personal- und Infrastrukturkosten)  der Gemeinde bei der SBB gedeckt sind. Allfällige Defizite trägt die Gemeinde. Im 2019 betrug die Auslastung 87.7 %. Der Rat hat deshalb beschlossen, der Bevölkerung weiterhin zwei unpersönliche Tageskarten zur Verfügung zu stellen. Die Tarife bleiben unverändert.